Geschmacksstörungen oder Riechstörungen? Kommen Sie ins Gesundheitszentrum Kapf!


Das Gesundheitszentrum Kapf in Luzern ist einer der besten Anlaufpunkte in der Region, wenn es um die Behandlung von Geschmacksstörungen und von Riech-störungen geht. Wir verfügen über erfahrene HNO-Ärzte, die Ihre Beschwerden schnell abklären und Ihnen eine geeignete Therapie empfehlen können. Buchen Sie noch heute einen Behandlungstermin oder lassen Sie sich vorab telefonisch beraten - wir freuen uns auf Sie!

Wie entstehen Geschmacksstörungen?

Geschmacksstörungen (auch: Schmeckstörungen oder Dysgeusien) werden in der Medizin als Störungen des Geschmacksempfindens (Gustatorik) verstanden. Sie können einerseits durch Erkrankungen ausgelöst werden (z.B. durch eine Unterfunktion der Schilddrüse). Weitere Erkrankungen, die eine Geschmacksstörung hervorrufen können, sind:

  • Asthma
  • Diabetes mellitus
  • Lebererkrankungen
  • Psychosen (z.B. bei Schizophrenie)
  • Chronisches Nierenversagen
  • Avitaminose
  • Malabsorptionssyndrom
  • Coronainfektionen

Darüber hinaus können Geschmacksstörungen durch endokrine Erkrankungen wie eine Funktionsstörung der Hirnanhangsdrüse oder der Nebenniere(n), Phosphatdiabetes sowie durch das sogenannte Klinefelter-Syndrom entstehen.

Störungen des Geschmackssinns können auch eine Folge von übermäßigem Nikotin- und Alkoholgenuss sein. Eine mangelhafte Mundhygiene kann die Geschmacksfunktion ebenfalls beeinträchtigen.

Geschmacksstörungen: Therapiemöglichkeiten

Bei der Behandlung von Geschmacksstörungen setzen HNO-Ärzte vermehrt auf Mittel aus dem Bereich der Komplementärmedizin - zum Beispiel auf nahrungsergänzende Zinkpräparate, die einen positiven Effekt auf den Geschmackssinn haben können. Auch Akupunktur-Behandlungen zeigen bei einigen Patienten Wirkung. Lassen Sie sich zu diesem Thema gerne umfassend von Ihrem HNO-Arzt beraten.

Riechstörungen: Begriffserklärung und Ursachen

Bei Riechstörungen (Dysosmie) unterscheidet man zwischen quantitativen und qualitativen Geruchsstörungen. Quantitative Riechstörungen werden in acht Kategorien unterteilt. Dazu gehören unter anderem:

  • Anosmie (vollständiger Verlust der Geruchswahrnehmung)
  • Essentielle Anosmie (lokale Schädigung der Riechschleimhaut)
  • Spezifische Anosmie (Ausfall des Geruchsvermögens für einzelne Stoffe)
  • Hyposmie (Herabsetzung des Geruchsvermögens)

Bei den qualitativen Geruchsstörungen werden neun Typen unterschieden. Diese beinhalten unter anderem:

  • Heterosmie (Verwechslung bestimmter Gerüche)
  • Euosmie (subjektiv angenehm empfundene Parosmie)
  • Subjektive Kakosmie (subjektiv unangenehm empfundene Parosmie)
  • Phantosmie bzw. Geruchshalluzination (Trughafte Wahrnehmung von Geruchsreizen)

Die Ursachen für Riechstörungen sind vielfältig und reichen von Virusinfektionen und zentralnervösen Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson) über Diabetes bis hin zu Traumen. Auch Tumore und Medikamentenmissbrauch (z.B. von Nasen-tropfen) können Geruchsstörungen verursachen.

Geruchsstörungen: Therapiemöglichkeiten

Welche Therapie wir Ihnen bei einem Besuch unserer HNO-Klinik empfehlen, hängt von der Ursache Ihrer Geruchsstörungen ab. Ist die Störung angeboren, ist eine Behandlung schwierig. Gleiches gilt für altersbedingte Riechstörungen. Anders sieht es bei einer Störung aus, die eine sinunasale Ursache hat - in diesem Fall ist eine medikamentöse Behandlung möglich.

Unter Umständen kommt für Sie auch eine Operation in Frage. Dieser Fall kann beispielsweise gegeben sein, wenn die Ursache für Ihre Beschwerden eine Verkrümmung der Nasenscheidewand ist. Auch Tumore und Polypen in der Nase können heute operativ entfernt werden.

Ganz gleich, ob Sie unter Geschmacksstörungen oder Riechstörungen leiden - in unserer HNO Praxis in Luzern erhalten Sie kompetenten medizinischen Rat. Termine können Sie bei uns jederzeit per Online-Formular oder (innerhalb der Sprechzeiten) per Telefon unter 041 289 65 55 vereinbaren. Auch in dringenden Fällen sind unsere HNO Ärzte für Sie da.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Kontaktaufnahme!